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    Landesprogramm „Präventionsketten Hessen“: Achtes Austausch- und Vernetzungstreffen

    Bericht zur Veranstaltung vom 03.12.2025

    Datum: Mi., 03.12.2025

    Zeit: 09:30-13:00 Uhr

    Ort: digital

    Viele Hände halten die Fäden zusammen.
    © melita - stock.adobe.com

    Beim digitalen Austausch- und Vernetzungstreffen der teilnehmenden Kommunen des Landesprogrammes „Präventionsketten Hessen“ stand im Mittelpunkt, wie Präventionsketten weiterentwickelt und nachhaltig gestärkt werden können. Neben einem gemeinsamen Rückblick auf erreichte Fortschritte bot die Veranstaltung Raum für Reflexion, Vernetzung und den Blick nach vorn. Ein besonderer Impuls war die Vorstellung des Eltern-Programms „Schatzsuche“, das die Zusammenarbeit von Kitas und Eltern stärkt und das seelische Wohlbefinden von Kindern fördert. Deutlich wurde: Zukünftig sollen bestehende Strukturen vertieft, Beteiligung von Familien ausgebaut und kommunale Strategien noch stärker an den tatsächlichen Bedarfen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien ausgerichtet werden.

    Vorstellung des Elternprogramms „Schatzsuche“

    Zum Auftakt des Treffens stellte Nakisa Reinery (HAGE) das Eltern-Programm „Schatzsuche“ vor, das das seelische Wohlbefinden von Kindern stärkt und pädagogische Fachkräfte in Kitas in ihrer Zusammenarbeit mit Eltern unterstützt. 

    „Schatzsuche“ umfasst zwei Bausteine:

    • Schatzsuche – Basis (für den Kita-Alltag)
    • Schatzsuche – Schule in Sicht (für den Übergang in die Schule)

    Beide Qualifizierungen befähigen Fachkräfte, das Programm in ihren Einrichtungen umzusetzen und Eltern auf Augenhöhe zu begleiten.

    Die Vorstellung des Programms diente den Kommunen in diesem Austauschtreffen als Impuls für die strategische Weiterentwicklung ihrer Präventionskettenarbeit. Im gemeinsamen Gespräch wurde diskutiert, wie „Schatzsuche“ im kommenden Jahr gezielt in lokalen Strategien verankert werden könnte – etwa durch das gezielte Ansprechen einzelner Kitas, die Interesse an der Teilnahme haben könnten oder durch die Entwicklung eines kommunalen Vorgehens, um „Schatzsuche“ als Kurs vor Ort anzubieten.

    Rückblick 2025 und Ausblick 2026

    Im zweiten Teil des Treffens beschäftigten sich die teilnehmenden Kommunen intensiv mit der Frage, wie ihre Präventionskette aktuell aussieht. Auf einem gemeinsamen digitalen Board entstand ein vielfältiges Bild, das zentrale Aspekte der kommunalen Präventionskettenarbeit visualisierte – darunter positive Entwicklungen, Herausforderungen, Zielbilder und zukünftige Orientierungspunkte.

    © Präventionsketten Hessen, erstellt mit Canva

    Diese Sammlung diente als Ausgangspunkt für eine vertiefte Reflexion des Jahres 2025. Die Kommunen hielten fest, was in diesem Jahr gut gelaufen ist, sowohl auf der:

    • strategischen Ebene (z. B. Weiterentwicklung von Strukturen, Verbesserungen in der Steuerung, stärkere fachliche Verankerung),
    • Ebene der kommunalen Akteur*innen (z. B. ressortübergreifende Kooperationen, Fortbildungen oder Befragungen),
    • Ebene der direkten Zielgruppe (z. B. konkrete Angebote, niedrigschwellige Zugänge, positive Rückmeldungen von Familien).

    Dieses gemeinsame Innehalten machte sichtbar, wieviel in den Kommunen im Laufe des Jahres angestoßen und erreicht wurde. Gleichzeitig bot es eine gute Grundlage, um den Blick nach vorne zu richten und zu überlegen, welche nächsten Schritte 2026 besonders wichtig werden. 

    Worauf die Kommunen 2026 schauen – nächste Schritte

    Für das kommende Jahr identifizierten die Kommunen mehrere zentrale Entwicklungsschwerpunkte. Dazu gehört vor allem, Daten und Beteiligungsergebnisse von Familien, Kindern und Jugendlichen noch konsequenter in die Planung und Umsetzung von Maßnahmen einzubinden.

    Zudem soll die Beteiligung von Familien weiter gestärkt und kommunale Angebote noch passgenauer auf unterschiedliche Bedarfe ausgerichtet werden. Auch Fragen der strategischen Verankerung und Nachhaltigkeit, etwa im Hinblick auf wichtige Stellen oder Schwerpunktthemen wie Kinderrechte, rücken stärker in den Fokus.

    Insgesamt zeigt sich, dass 2026 vor allem der Vertiefung bestehender Strukturen und einer klaren Ausrichtung an den Bedarfen der Zielgruppen dienen wird.


    Falls Sie an den Beispielen guter Praxis aus unseren Kommunen interessiert sind, können Sie sich gerne per E-Mail praeventionsketten@remove-this.hage.de an uns wenden.
    Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden Kommunen des Landesprogrammes Präventionsketten Hessen für den erfolgreichen Austausch.